Prinz bohrt Erdwärme.

Fragen und Antworten

Was sie sich vielleicht schon gefragt haben...

Wie groß ist denn so ein Bohrgerät?
Ein Bohrgerät ist etwa 2,4m breit, rund 3m hoch und mit umgelegtem Turm 8m lang. Das Eigengewicht eines Bohrgerätes ist ca. 14 to.
Wie funktioniert eine Tiefenbohrung?
Bei einer Tiefenbohrung wird ein Loch ins Erdreich gebohrt. In die Bohrung wird eine Sonde (Rohrleitungen) eingebaut. Über diese Rohrleitungen wird die Temperatur des Erdreiches aufgenommen und an die Wärmepumpe geliefert. Die Wärmepumpe enzieht der Sole ca. 4°K, wo durch den Kompressor die entsprechende Heizenergie bereitgestellt wird.So läuft's ab...
Wie tief kann gebohrt werden?
In den meisten Fällen wird bei Einfamilienhäusern zwischen 80 und 120m tief gebohrt. Wir haben allerdings auch schon 200m tiefe Bohrungen abgeteuft.
Kann mit Erdwärme auch gekühlt werden?
Ja. Mit einer Wärmepumpe mit Tiefenbohrung kann auch gekühlt werden und dies auch noch sehr effizient. Man nennt dies free cooling oder passive Kühlung. Hier wird mit 2 kleinen Umwälzpumpen die Erdwärmesonden und die Heizkreise über einen Wärmetauscher umgewälzt. Der Kompressor der Wärmepumpe muss dafür nicht laufen. So kühlen Sie Ihre gesamten Wohnräume und bringen Energie die im Winter wieder entzogen werden kann ins Erdreich.
Wie oft braucht eine Erdwärmeheizung Wartung?
Die Tiefenbohrung ist nahezu Wartungsfrei. Die Erdwärmepumpe hat einen Wartungsintervall den der Hersteller angibt. Bei der Wartung der Wärmepumpe wird das Solemedium (Flüssigkeit in den Sonden) mit einem Refraktometer (Überprüfung des Gefrierpunktes der Sole) überprüft. Eine Überprüfung der Erdwärmepumpe empfehlen wir alle 3 Jahre.
Erzeugt eine Erdwärmeheizung Lärm im Betrieb?
Nein. Die Erdwärmesonden erzeugen kein Geräusch im Betrieb. Die Erdwärmepumpe im Technikraum erzeugt in etwa den Geräuschpegel eines Kühlschrankes im Betrieb.
Kann man Erdwärme bei jeder Geologie anwenden?
Ja. Eine Erdwärmepumpe kann nahezu bei jeder Geologie angewendet werden. Entgegen des landläufigen Glaubens sind für uns harte Gesteinsschichten wie Granit besser zu bearbeiten als zB Schotter, Kies und sandige Böden. Jedoch sind all diese Geologien gut beherrschbar.
Kann eine Erdwärmesonde einfrieren?
Eine Erdwärmesonde kann auch einfrieren, allerdings nur dann, wenn diese falsch ausgelegt wurde oder wesentlich höhere Leistungen aus den Sonden dauerhaft gezogen werden. Deshalb ist eine genaue Auslegung der Heizlast laut ÖNorm H7500 durch Ihren Haustechnikplaner oder Installateur unumgänglich. Wir Dimensionieren unsere Erdwärmesonden nach Regelballt 207, wodurch es bei regulärem Betrieb, zu keinen dauerhaften Einfrierungen kommen kann.
Kann man eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung auch im Altbau bzw. Sanierung verwenden?
Im Altbau und Sanierungsbereich erst recht! Eine Tiefenbohrung kann auch bei Radiatoren und Heizkörpern angewendet werden. Wichtig ist immer die Richtige Dimensionierung. Die Ersparnis im laufenden Betrieb wird im Verhältnis zu einer Luftwärmepumpe im Sanierungsfall noch schlagender. Da durch den höhreren Energiebedarf es noch wichtiger ist ein möglichst effizientes System zu verwenden. (Wenn eine Luftwärmepumpe bei 0°C oder -5°C Aussentemperatur im Winter noch effizient sein soll, dann eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung bei +5°C Soletemperatur auch im Winter erst recht!)

Wussten Sie schon?

…dass eine moderne Erdwärmepumpe über die Energie-Effizienzklasse A++ verfügt?

…dass eine Erdwärme-Tiefenbohrung nahezu wartungsfrei kostenlose und umweltfreundliche Wärme liefert? Und das für Generationen!

…dass eine Erdwärmepumpe mehr als 3/4 Ihrer benötigten Heizenergie kostenlos aus der Erde gewinnt?!